FAQs: Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen dem VacuQuicklift und dem VacuPowerlift? Für welche Anwendungen eignet sich welches Modell?
Der VacuQuicklift ist auf schnelles, häufiges Heben leichterer bis mittelschwerer Kartons ausgelegt, etwa beim Kommissionieren. Der VacuPowerlift trägt deutlich mehr Gewicht und lässt sich mit Dreh-, Schwenk- oder Wendefunktionen sowie in Edelstahl- oder ATEX-Ausführung ausstatten, etwa für Fässer oder Behälter. Den vollständigen technischen Vergleich mit allen Baugrößen finden Sie auf unserer Schlauchheber-Seite.
Welche Vorteile bietet ein Vakuum-Schlauchheber im Vergleich zum manuellen Heben von Kartons?
Ihre Mitarbeiter schonen ihre Wirbelsäule, da der Schlauchheber das gesamte Gewicht trägt. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind Erkrankungen der Wirbelsäule, genauer gesagt des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (MSE) seit Jahren die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland (134 Mrd. Euro Produktionsausfall 2024 und der Grund für 20 bis 23 % aller Fehltage). Für absolute Sicherheit beim Heben sorgt ein integrierter Vakuumspeicher, der die Last im Falle eines Stromausfalls kontrolliert absinken lässt, statt abzustürzen.
Welche Materialien lassen sich mit Vakuum-Schlauchhebern handhaben?
Mithilfe austauschbarer Sauggreifer handhaben FEZER Vakuum-Schlauchheber neben Kartons u. a. auch Kanister (Kanistergreifer, beim VacuPowerlift bis zu 20 gleichzeitig), Fässer (Fassgreifer mit Klemm- und Schwenkvorrichtung), Säcke (Sack-Sauggreifer mit Faltenbalg) sowie Kisten und Paletten.
Können Vakuum-Schlauchheber auch in hygienisch sensiblen oder explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden?
Ja, der VacuPowerlift kann für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie komplett in Edelstahl geliefert werden (V2A, bei höheren Anforderungen V4A), vollständig verschweißt, ohne verschraubte Verbindungen. Für explosionsgefährdete Bereiche gibt es zwei ATEX-Varianten: ein Vakuumgebläse für die Staub-Ex-Zonen 21 und 22, sowie einen pneumatischen Ejektor für die Gas-Ex-Zonen 1 und 2. Für den VacuQuicklift führen wir keine Edelstahl- oder ATEX-Ausführung. Sprechen Sie uns bei Bedarf direkt an: Sonderanfertigungen sind unsere Stärke.
Welche Abmessungen und Gewichte können mit einem Vakuum-Schlauchheber gehandhabt werden?
FEZER Vakuum-Schlauchheber bewegen Lasten ab 30 kg (VacuQuicklift) bis hin zu 300 kg (VacuPowerlift), und Werkstücklängen bis zu 24 Meter. Der VacuQuicklift deckt den Bereich bis 65 kg bei maximal 2.000 × 1.000 mm ab. Die genaue Auslegung hängt vom Modell und der Anzahl der Sauggreifer ab. Alle Baugrößen im Detail finden Sie auf unserer Schlauchheber-Seite.
Welche Voraussetzungen müssen am Arbeitsplatz erfüllt sein, um Vakuum-Schlauchheber sicher zu betreiben?
Ein CEE-Stromanschluss reicht im Standard aus, alternativ gibt es Akku-Varianten. Druckluft ist nicht erforderlich, da die Vakuumerzeugung eigenständig läuft. Die Bauhöhe liegt je nach Modell zwischen 2,3 und 4,2 m, wobei sich der Vakuumerzeuger über einen bis zu 50 m langen Zuführschlauch auch abgesetzt montieren lässt. Für den stationären Einsatz brauchen Sie zusätzlich eine Kranbahn. Für den flexiblen Einsatz genügt der VacuMobilift ohne feste Installation.
Ab wann lohnt sich die Investition in einen Vakuum-Schlauchheber?
Spätestens, sobald Ihre Mitarbeiter regelmäßig Lasten über den gesetzlichen Grenzwerten der Lastenhandhabungsverordnung heben, sind Sie ohnehin zu einer technischen Hebehilfe verpflichtet. Bei mehreren hundert Hüben pro Schicht rechnet sich die Investition zusätzlich über kürzere Zykluszeiten und weniger krankheitsbedingte Ausfälle. Nennen Sie uns Ihre Anwendungsgebiete, Stückzahlen und Gewichte, wir rechnen es Ihnen gerne durch.
Gibt es Vakuum-Schlauchheber auch als mobile Variante?
Ja, den VacuMobilift. Er hebt 60 bis 80 kg, ist batteriebetrieben, läuft bis zu 6 Stunden am Stück und lässt sich ohne feste Kranbahn per Gabelstapler an jeden Einsatzort im Lager transportieren.